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Barbara Hesse-Bachmaier


Barbara Hesse-Bachmaier, Mezzosopran, geboren 1963 in Passau, Deutschland, erhielt ihre Ausbildung in Sologesang und Klavier am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg und schloss in den Klassen von Barry Hanner (Sologesang) und Werner Dörmann (Klavier) ab. Sie ergänzte ihre Studien in zahlreichen Meisterkursen bei Künstlern wie Dietrich Fischer-Dieskau, Christa Ludwig, Hilde Zadek, Charles Spencer und Lotte Schädle. Die Sängerin wurde mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. mit einem Preis im Fach Lied des „Concorso Internazionale di Musica da Camera“ in Finale Ligure (Italien).

Barbara Hesse-Bachmaier arbeitete während ihrer langjährigen, internationalen Konzerttätigkeit mit renommierten Künstlern zusammen, etwa als Solistin in Beethovens IX. Symphonie mit Lord Yehudi Menuhin in Den Haag und Stuttgart und in Liederabenden mit Charles Spencer in Berlin. Engagements führten sie ans Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, die Städtischen Bühnen Nürnberg (heute Staatstheater Nürnberg), das Theater an der Rott und auf Konzertbühnen in München, Wien, Kopenhagen, Ljubljana, Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt.

Die Sängerin widmet sich neben dem typisch klassisch-romantischen Liederabend mit Literatur von Gustav Mahler, Sergei Rachmaninoff, Robert Schumann, Richard Strauss und Johannes Brahms verstärkt auch der zeitgenössischen Musik. In ihrem Repertoire finden sich Werke von Elena Firssova, Wilhelm Killmayer, Ruth Zechlin, Wilfried Hiller, Carl Mansker und Gloria Coates, weiterhin auch Werke, die für Barbara Hesse-Bachmaier geschrieben und von ihr uraufgeführt wurden. Zudem hat die Musikerin Komponisten wie Ilja Bergh und Wolfgang Zoubek angeregt, bayerische Texte zu vertonen. Daraus entstand eine neue Gattung - das „Bayerische Kunstlied“. Christian Auer schrieb sogar eine Art bayerische Ein-Personen-Oper mit drei Rollen für Barbara Hesse-Bachmaier. Das „Orchester“ dieser Mundartkantate nach Max Peinkofers Dichtung „Der rote Bua“ besteht dabei aus Geige, Euphonium (Tenorposaune) und Klavier.
Kammermusik mit Flöte oder Saxophon (mit Monika Olszak zusammen) wird genauso wie Lieder für Harfe und Stimme (mit Susanne Weinhöppel) oder Klavierlied immer wieder neu komponiert für die Sängerin und ihre KollegInnen, zum Beispiel von Dorothea Hofmann, Dorothee Eberhard, Martina Eisenreich, aber auch von Max Beckschäfer, Meinrad Schmitt, Roland Leistener-Mayer, Robert Delanoff - teilweise auf Texte aus Goethes Faust, teilweise auf Texte von zeitgenössischen Literatinnen. Häufige Zusammenarbeit mit den Pianisten Sylvia Hewig-Tröscher, Eva Schieferstein und Stanislav Rosenberg.

Barbara Hesse-Bachmaier unterrichtet privat in Gesang und Stimmbildung, Klavier, szenischer Arbeit und Kammermusik. Als Gründungsmitglied des Vereins Musikforum Freyung e.V. leitet sie jährlich zusammen mit einem Dozententeam die Freyunger Opernwerkstatt sowie mehrere Chor- und Gesangswerkstätten.
Barbara Hesse-Bachmaier ist in mehreren gemeinnützigen Vereinen ehrenamtlich tätig (Musikforum Freyung e.V., 1.Vorsitzende; GEDOK München e.V., 3. Vorsitzende; SGI-D e.V. Mitglied; Tonkünstlerverein München, Beisitzerin im Vorstand)

Mehrere Auftritte von Barbara Hesse-Bachmaier wurden im Rundfunk und Fernsehen übertragen, außerdem wirkte sie bei CD-Aufnahmen mit. So nahm sie beim Heidelberger Label SIGNUM als Solistin mit dem Staatsorchester Frankfurt/Oder unter GMD Nikos Athinäos die CD „Franz Schreker in Berlin“ auf, welche im Mai 2000 von der renommierten Musikzeitschrift „Le monde de la musique“ mit dem Preis „Choc“ ausgezeichnet wurde. Weiter sind von Barbara Hesse-Bachmaier die CDs „Kammermusik von Roland Leistner-Mayer, 4 Lieder aus dem Hohen Lied der Liebe“ mit Eva Schieferstein am Klavier (Vogt & Fritz Sound), „Kostbare Liedperlen“ mit Liedern von Fauré, Rachmaninov, Mahler, Strauss und Brahms mit Yasuko Kagen am Klavier und die CD „Kleine Weihnacht“ mit Nora Sander an der Harfe erschienen.